Energiewende zu teuer?

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Gegner der Energiewende kritisieren häufig die EEG-Umlage und nehmen dies als Argument, dass die Energiewende zu teuer wäre und zu Lasten der Verbraucher geht. Schauen wir doch kurz genauer hin!

Nach einer neuesten Analyse hinsichtlich der staatlichen Kosten für Förderungen und Vergünstigungen von Atomkraft, Kohlestrom und Gas inkl. deren Folgeschäden, betragen die Ausgaben geschätzt rund 33 – 38 Milliarden Euro nur im Jahr 2017. Die Kosten tragen hier die Steuerzahler, da das System nicht umlagefinanziert ist. Die Energiewende hingegen wird dieses Jahr rund 25 Milliarden Euro an Kosten verursachen. Tendenz sinkend, da bald die ersten Anlagen aus der Förderung fallen und die EEG Vergütung ebenfalls stetig sinkt.

Vergleicht man beide Systeme auf Basis eines Umlagesystems, müssten die Verbraucher für fossile Brennstoffe eine Umlage von rund 10,2 cent pro Kilowattstunde zahlen. Die EEG-Umlage liegt derzeit bei 6,88 cent pro Kilowattstunde und ist damit erheblich niedriger. Egal wie wir es drehen und wenden, die Energiewende ist sinnvoll und wir müssen sie weiter nach vorn treiben. Die Bundesregierung hängt leider noch sehr stark am fossilen System und bremst die Energiewende in großen Teilen aus. Viele Themen kommen nur sehr schleppend voran. Deutschland war einmal weltweit führend in dem Sektor und hat diese Position leider an einige Länder verloren.

Hier geht’s zum Artikel: https://www.pv-magazine.de/2017/06/29/fossile-energien-umlage-wuerde-2017-bei-102-cent-pro-kilowattstunde-liegen/

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